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Die Musik der Freimaurer

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Im Radioprogramm von BR-Klassik wurde am 21.01.2022 eine thematische Wort-Musiksendung mit dem Titel „DREI ROSEN, DREI DAMEN UND EIN SAXOFON – DIE MUSIK DER FREIMAURER“ von Ulrike Zöller ausgestrahlt. Diese wurde auch auf der Webseite br-klassik.de veröffentlicht und kann dort nachgehört werden.

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DREI ROSEN, DREI DAMEN UND EIN SAXOFON
DIE MUSIK DER FREIMAURER
https://www.br-klassik.de/audio/drei-rosen-drei-damen-und-ein-saxofon-die-musik-der-freimaurer-102.html


Wann fängt Weihnachten an?

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©Text: Rolf Krenzer Erben, Dillenburg

Wenn der Schwache
Dem Starken die Schwäche vergibt.,
wenn der Starke
die Kräfte des Schwachen liebt,
wenn der Habewas
mit dem habenichts teilt,
wenn der Laute
bei dem Stummen verweilt
und begreift, was der Stumme ihm sagen will,
wenn der Leise laut wird und das Laute still,
wenn das Bedeutungsvolle
bedeutungslos,
das scheinbar Unwichtige
wichtig und groß,
wenn mitten im Dunkel
ein winziges Licht Geborgenheit,
helles Leben verspricht,
und Du zögerst nicht,
sondern Du gehst, so wie Du bist darauf zu,
dann ja,
dann fängt Weihnachten an.

Osterspaziergang

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Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick;
Im Tale grünet Hoffnungsglück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück.
Von dorther sendet er, fliehend, nur
Ohnmächtige Schauer kornigen Eises
In Streifen über die grünende Flur;
Aber die Sonne duldet kein Weißes,
Überall regt sich Bildung und Streben,
Alles will sie mit Farben beleben;
Doch an Blumen fehlt’s im Revier
Sie nimmt geputzte Menschen dafür.
Kehre dich um, von diesen Höhen
Nach der Stadt zurückzusehen.
Aus dem hohlen finstern Tor
Dringt ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern.
Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
Denn sie sind selber auferstanden,
Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
Aus Handwerks- und Gewerbesbanden,
Aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
Aus der Straßen quetschender Enge,
Aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
Sind sie alle ans Licht gebracht.
Sieh nur, sieh! wie behend sich die Menge
Durch die Gärten und Felder zerschlägt,
Wie der Fluß, in Breit und Länge
So manchen lustigen Nachen bewegt,
Und bis zum Sinken überladen
Entfernt sich dieser letzte Kahn.
Selbst von des Berges fernen Pfaden
Blinken uns farbige Kleider an.
Ich höre schon des Dorfs Getümmel,
Hier ist des Volkes wahrer Himmel,
Zufrieden jauchzet groß und klein:

Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein!

Quelle: Br. Johann Wolfgang von Goethe, Faust I


Die Brüder der Johannisloge zur Sonne wünschen ein frohes und gesegnetes Osterfest!

Johannisloge Zur Sonnenrose